Eltern von Frühgeborenen erhalten durch das Projekt „Zuhause aus dem Krankenhaus“ einen Vertrauensschub

Ein Team unter der Leitung von Professor Peter Fleming und Dr. Jenny Ingram von der School of Social and Community Medicine untersuchte die Auswirkungen eines elternorientierten Entlassungsplanungsprozesses, der als Train-to-Home-Intervention bekannt ist.

Das Projekt wurde vom Nationalen Institut für Gesundheitsforschung (HS & DR) finanziert und veröffentlichte seine Ergebnisse in Das BMJOpen.

Mehr als 90 Prozent der mit 27 Wochen oder mehr geborenen Babys überleben und werden später nach Hause entlassen. Viele von ihnen werden auf der Intensivstation für Neugeborene und in stark abhängigen und speziellen Pflegeeinrichtungen untergebracht gewesen sein.

Viele Eltern, die nach Hause zurückkehren, fühlen sich unvorbereitet und haben nicht das Selbstvertrauen, sich um ihr Baby zu kümmern. Sie sind oft auf der Suche nach einer Notfall- und Betreuungseinrichtung, die außerhalb der Öffnungszeiten liegt.

Ziel des Train-to-Home-Programms war es, das Vertrauen der Eltern in die Betreuung ihres Babys zu stärken, den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen und die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten nach der Entlassung zu verringern. Es schätzt das voraussichtliche Entlassungsdatum des Babys und zeigt es in einer Zuggrafik mit fünf gekennzeichneten Wagen an - Atmung, Fütterung, Wachstum, Temperatur und Schlaf.

Die Eltern erhielten schwangerschaftsspezifische Faltblätter mit Fragen, die sie auf der Grundlage der fünf Etiketten mit den Mitarbeitern besprachen konnten, um sich besser auf die Heimkehr vorzubereiten.

Professor Fleming sagte: "Jede Zunahme des Vertrauens der Eltern in die Betreuung ihres Babys könnte die Dauer des Krankenhausaufenthalts verkürzen und möglicherweise den Ressourcenverbrauch der Gesundheitsversorgung nach der Entlassung verringern, was zu erheblichen Einsparungen im Gesundheitswesen führen kann. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Train-to-Home dazu beitragen kann familienorientierte Betreuung. "

Die Forscher rekrutierten Eltern von Babys, die zwischen 27 und 33 Wochen alt waren, aus vier Neugeborenenabteilungen in Südwestengland. Sie stellten fest, dass Eltern, die die Intervention erhielten, die Bedürfnisse ihres Babys besser verstanden und dass nach der Heimreise weniger Notaufnahmen besucht wurden. Infolgedessen wurden die Kosten für die Pflege nach der Entlassung aus dem Krankenhaus reduziert.