Neue Studie zur staatlichen Medicaid-Versorgung, Bundesförderung

Das von Penn Wharton Public Policy Initiative-Ökonom Jorge Barro mitverfasste Papier untersucht die Bestimmung der staatlichen Medicaid-Versorgung in den Vereinigten Staaten und quantifiziert die Auswirkungen der staatlichen Subventionierung auf die Medicaid-Versorgung.

Die US-Bundesregierung vergleicht jeden Staat mit mindestens 1 US-Dollar für jeden US-Dollar, den der Staat für Medicaid ausgibt. Barnes und Barro haben die Wirkung der Subvention gemessen, indem sie ein multiregionales, heterogen agierendes, dynamisches allgemeines Gleichgewichtsmodell mit unvollständigen Versicherungsmärkten erstellt und auf die US-Wirtschaft abgeglichen haben.

In dem Modell nehmen die Landesregierungen den Bundeszuschuss als gegeben an und setzen die Medicaid-Politik gemäß der Entscheidung des Medianwählers um. Um die Wirkung des Bundeszuschusses zu messen, setzten Barnes und Barro den Zuschuss auf Null und stellten fest, dass die staatliche Medicaid-Deckung um 9 Prozent zurückging. Anschließend untersuchten sie den Mechanismus zur Bestimmung der Medicaid-Versorgung und stellten einen positiven Zusammenhang zwischen der Progressivität der Steuerstruktur und der Medicaid-Deckung fest.

"Nach der Verabschiedung des Affordable Care Act wird Medicaid ein immer wichtigerer Bestandteil des US-amerikanischen Gesundheitssystems", sagte Barnes, der auch Assistenzprofessor am LSU Department of Economics ist. "Dieses Papier hilft, die öffentliche Debatte darüber zu informieren, wie sich die Gestaltung dieses gemeinsamen Bundes- und Länderprogramms auf den Versicherungsschutz auswirkt."