Hochschularbeitsmarkt noch in vollem Gang | 2020

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Anonim

Die Rekrutierungstrends der Michigan State University für den Zeitraum 2015-16 zeigen, dass die Zahl der für die Einstellung von Mitarbeitern anfallenden Projekte in allen Studienabschnitten (Associate, Bachelor, MBA, Master, Doktorat und Professional) um durchschnittlich 15 Prozent steigen wird.

"Die meisten Anzeichen deuten auf ein weiteres explosives Jahr des Wachstums auf dem Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen hin", sagte Phil Gardner, MSU-Ökonom und Hauptautor der Umfrage. Recruiting Trends befragt seit 45 Jahren mehr als 4.700 Arbeitgeber und deckt alle Bundesstaaten ab.

Die Verbesserung des Arbeitsmarktes für neue Hochschulabsolventen ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: Unternehmenswachstum und Fluktuation.

"Vor drei Jahren sprachen Arbeitgeber selten über Umsatz", sagte Gardner. "In diesem Jahr stieg der Prozentsatz der Arbeitgeber, die den Umsatz als Haupttreiber ausweisen, auf 56 Prozent, ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr."

31 Prozent der Arbeitgeber gaben an, dass die Pensionierung ihre Einstellungsentscheidungen beeinflusst - gegenüber 19 Prozent im Vorjahr. Täglich gehen schätzungsweise 10.000 Babyboomer in den Ruhestand. "Die Pensionierung von Baby-Boomern wird mit ziemlicher Sicherheit in naher Zukunft kritischer werden", sagte Gardner, "insbesondere für Jobs in den Bereichen Bildung, Regierung, Finanzen und professionelle Dienstleistungen."

Die Umfrage findet inmitten gemischter wirtschaftlicher Anzeichen statt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei etwa 5 Prozent, und das Verbrauchervertrauen ist nach wie vor relativ hoch, obwohl der Bericht der Federal Reserve vom September etwas düster war und der Aktienmarkt kürzlich einen Abschwung verzeichnete, stellte Gardner fest.

"Aber selbst wenn der wirtschaftliche Gegenwind zunimmt, sollte der Arbeitsmarkt für Hochschulen einem Hindernis standhalten", sagte er.

Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen dürften in diesem Jahr leicht um 2 bis 5 Prozent zulegen, obwohl einige Berufe - wie Ingenieurwesen und Informationstechnologie - laut Umfrage größere Anstiege bei den Einstiegsangeboten verzeichnen dürften. Ein Elektroingenieur mit einem Bachelor-Abschluss kann beispielsweise mit einem Startpreis von etwa 61.200 USD rechnen, was einer Steigerung von 7 Prozent zwischen 2014 und 2015 entspricht.

"Obwohl mehr Arbeitgeber die Einstiegsgehälter erhöhen werden, können die Gesamtgehälter leicht hinter der Inflation zurückbleiben", sagte Gardner.

Die Umfrage misst die Einstellung nach Studienabschluss, Branche, Unternehmensgröße und Region. Die Aussichten der Arbeitgeber sind in diesem Jahr durchweg positiv. Einige Höhepunkte:

  • Während bei der Einstellung von Absolventen mit Bachelor-Abschluss ein Anstieg um 15 Prozent zu verzeichnen ist, sind die Nachrichten für neue Mitarbeiter und professionelle Absolventen sogar noch besser, wobei in jeder Kategorie ein Anstieg um 23 Prozent zu verzeichnen ist. Die Einstellung von Masterstudiengängen sollte um 10 Prozent steigen, der erste beträchtliche Sprung seit mehreren Jahren.
  • Aus Sicht der Branche ist die Einstellung von Fachkräften, Geschäftsleuten und Wissenschaftlern (einschließlich Buchhaltung, Computerdienstleistungen und Umweltberatung) mit einem prognostizierten Anstieg von 38 Prozent führend. Die Branchen Finanzen / Versicherungen, Gesundheitswesen, Bauwesen und Bildung werden ebenfalls stark sein. Im verarbeitenden Gewerbe dürfte der Personalabbau hingegen um 6 Prozent sinken.
  • Geografisch gesehen sollte die Zahl der Bachelor-Angestellten in allen Regionen der USA steigen und von einem Anstieg von 8 Prozent im Bergwesten bis zu einem Anstieg von 18 Prozent im oberen Atlantik reichen.