Neue Roboter-Grifffläche für empfindliche Geräte erweitert das Handling um eine neue Dimension: Ein Schub für Industrie 4.0 | 2020

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Anonim

Während der Produktion müssen diese Teile wiederholt durch Bestückungsprozesse gehandhabt werden. Der proprietäre Gecomer® Prinzip reduziert das Risiko einer Oberflächenverunreinigung mit Rückständen und einer mechanischen Beschädigung durch Greifen. Forscher des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) haben in ihrer neuesten Version die Haftkraft ihrer Gecomer®-Strukturen auf 20 kg pro 25 cm verbessert2. Innerhalb dieser neuen Erkenntnisse wird es möglich sein, denselben Greifer für schwere, robuste und leichte, empfindliche Geräte zu verwenden. Diese Innovationen eröffnen der Industrie 4.0 neue Wege.

Die Forscher des INM werden ihre Ergebnisse auf der Internationalen Nanotechnologieausstellung und Konferenz nano tech 2016 in Tokio, Japan, vorstellen.

"Künstlich hergestellte mikroskopische Säulen, sogenannte Geckostrukturen, haften an verschiedenen Gegenständen. Durch Manipulieren dieser Säulen kann die Haftung ein- und ausgeschaltet werden. So können Gegenstände schnell und präzise angehoben und gelöst werden", erklärt Karsten Moh vom INM. "Unsere neuen Materialien verleihen dem Umgang mit schweren Geräten, die auch im Vakuum empfindlich sind, eine neue Dimension", sagt Moh, "mit dem derzeit entwickelten Haftsystem können Haftkräfte von mehr als 7,5 Newton pro Quadratzentimeter erreicht werden. In unserem Tests hat sich das System auch nach 15.000 Zyklen bewährt ", sagt der Technologieexperte Moh. Selbst leicht raue Oberflächen können zuverlässig gehandhabt werden.

Die Entwicklungsgruppe konzentriert sich nun auf das Greifen von Objekten mit nicht ebenen Oberflächen. Außerdem werden neue Auslöser für das Umschalten der Haftung untersucht.